Amansâhr

Ein Kontinent im Umbruch.

Amansâhr

Beitragvon Ardlan am Di 9. Apr 2019, 17:13

Mittig in den Ländern Falassarâs befindet sich die Hauptstadt.

Über den grünen Feldern der fruchtbaren Gründe erheben sich die immensen Bauten Amansâhrs. Der nordöstliche Part ist von filigranen Türmen geprägt, die mit vielen farbigen Bannern und vergoldeten Verzierungen geschmückt sind. Dort steht die Altstadt, die den elfischen Altblut-Familien vorbehalten ist. Wer nicht gerade einer der höchsten Sozialschichten entspringt oder Fürsprecher dort hat, wird niemals diese Spitzen der Extravaganz zu Gesicht bekommen.

Abgetrennt durch eine hohe Mauer und das schwer bewachte Tor Annon-Naur ist der Stadtkern mit seinen diversen Auswüchsen. Direkt vor dem Tor befindet sich eine große Fläche mit genug Platz für die öffentlichen Gärten, den Exerzierplatz und ein großes Freilichttheater, was einerseits der Unterhaltung der gehobenen Klasse dient und andererseits der Verkündung offizieller Dekrete. Etwas südlich steht die große Schriftensammlung Amansâhrs, für die die Stadt weithin berühmt ist.

Jeweils zu einer Seite dieser Fläche des Stadtkerns finden sich Wohnräume der einfacheren Elfen und der besser gestellten Menschen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und Infrastrukturen.

Am Westlichen Ende und damit gegenüber der Altstadt steht das große Palastviertel des Sultanats, das von den höchsten Elfen beauftragt wurde sich um die Bedürfnisse der Menschen zu kümmern. Große Gebäude mit bauchigen Aufbauten zeichnen die Wohnräume der reichsten und einflussreichsten aller Menschen. Ähnlich wie die Altstadt haben Stadtkern und Palastviertel ihre eigenen schmalen Mauern, wenn auch deutlich weniger imposant.

Außen um die gesamte Stadt herum, sind die Viertel der einfachsten Bevölkerungen zu finden. Die Bauten reichen dort je nach Gegend von simplen Sandsteinhäusern über Holzhütten bis hin zu ärmlichen Lehmhütten. Diese Gegenden sind auch der Umschlagplatz vieler Karawanen, dementsprechend sind auch viele Lokalitäten für Reisende an den Zugängen der wenigen großen Straßen zu finden.

Das Klima in der Stadt ist stets ein Heißes, nicht nur von den Temperaturen sondern auch in der Stimmung. Überall wird gerufen, gehandelt, gelebt und diskutiert. Trotz der Tatsache dass es eine gemischte Stadt ist, ist die Überschneidung zwischen den beiden Völkern doch eher gering. Ein Mensch in dem Viertel der Elfen wird gewöhnlich mit Geringschätzung behandelt und ein Elf in den Vierteln der Menschen mit Abfälligkeit.
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Re: Amansâhr

Beitragvon Eleanora am Mi 10. Apr 2019, 14:20

Aelroayne verbringt seit Wochen die meiste Zeit des Tages in der großen Schriftensammlung, zurückgezogen zwischen Büchern und Dokumenten. Magietheorien, Abhandlungen über Götter und Dämonen, Reiseberichte ... Werke aus verschiedenen Ländern und von verschiedenen Verfassern finden sich hier. Vieles ist einheimisches Gedankengut aus Falassarâ und Kilabnestie, aber noch mehr Fremdländisches, das von Händlern und Reisenden mitgebracht und in die Sammlung aufgenommen wurde. Nicht umsonst gilt die Sammlung von Amansâhr als eine der Beeindruckendsten ganz Carpias.
Die Liste der Werke, die Aelroayne bereits gelesen hat, ist lang, die Liste, derer, die noch vor ihr liegen noch länger.
Das Buch mit ihren Notizen und Abschriften füllt sich, aber gefühlt ist sie ihrem Ziel noch kein Stück näher gekommen...
Es gibt noch mehr Wissen in privater Hand einiger einflussreicher Elfen, mit dem Aelroayne ihre Aufzeichnungen gerne erweitern würde, aber auch wenn sie dank Anorionns Fürsprache die Erlaubnis hat, sich in der Altstadt aufzuhalten, wird sie dort als Abkömmling aus Kilabnestie immer noch misstrauisch beäugt und "man denkt bisher nur über ihr Anliegen nach".
Wenn Aelroayne nicht in der Schriftensammlung verweilt. durchstreift sie das Elfenviertel oder sucht Gespräche mit fahrenden Händlern in den Karawansereien um zu erfahren, was außerhalb Falassarâs derzeit vor sich geht.
Manchmal macht sie jedoch auch von ihrer Möglichkeit gebrauch und flüchtet sich von dem Lärm der Märkte und Plätze in die Altstadt und meditiert dort im Schatten Türme, geschützt vor der brennenden Mittagssonne.
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