In Appelbach

Das unbekannte Land der Spinne.

In Appelbach

Beitragvon Rion am Mi 19. Mai 2010, 16:47

Dank des schnellen Schiffes, günstigen Windes und keiner Zwischenfälle piratischer Art kommt die "Seeschlange" recht bald im Hafen von Appelbach an. Unter der Flagge der Händler legt das Schiff problemlos an.
Nur der Kapitän ist ziemlich mürrisch, weshalb Rion diesem möglichst aus dem Weg geht. Es hätte Rion zwar nichts ausgemacht, wenn sich die Fahrt geringfügig verlängert hätte, aber die Ankunft in Appelbach hat für ihn dennoch Priorität.

An Land sucht er ersteinmal die Taverne auf und erkundigt sich nach seinem Kontakt. Doch dieser ist bisher noch nicht aufgetaucht.
Rion hinterlässt beim Wirt die Information, dass er an Bord der Seeschlange zu finden sei. Er gibt dem Wirt einige Feuermark, dass er dies nicht vergisst und damit schnellstmöglich ein Bote geschickt werden soll, sobald sein Kontakt auftaucht.

"Ach ja... eine Frage hätte ich dann noch. Wo finde ich den Herrn von Editixes?",fragt Rion noch zum Abschluss den Wirt.
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Re: In Appelbach

Beitragvon Tamol Bumona am Mi 19. Mai 2010, 19:30

"Peter!" ruft die Wirtin der einzigen Taverne in Appelbach, Isabella von Editixes, in das Kaminzimmer, welches schräg hinter dem Tresen ist.

Die Wand wird beiseite geschoben und ein verschlafener Mann mit schwarzen Flecken an der linken Hand steckt seinen Kopf durch den Spalt: "Was gibt es denn, Liebste?" "Dieser Herr fragt nach dir" antwortet Frau von Editixes und deutet auf Rion.

Mit einem leichten Seufzer drückt sich Herr von Editixes durch die Tür und geht aus Rion zu: "Wie kann ich Euch helfen?"
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Re: In Appelbach

Beitragvon Rion am Mi 19. Mai 2010, 21:28

"Nun... ach warum nicht mit der Tür ins Haus fallen. Ich wüsste gerne einiges über die Spinne. Ich denke ihr wisst was ich meine. Mir sind bisher nur hier und da Gerüchte zu Ohren gekommen. Etwas in Verbindung mit Wilden. Dann dass sie erwacht ist. Dass sie angeblich Menschen fressen soll. Dass sie Tote wiederbeleben kann.... lauter Geschichten, die mir recht seltsam vorkommen. Könntet ihr mein Wissen darüber eventuell vervollständigen, oder auch bereinigen? Ich weiß nicht, was alles wahr ist und was bloß erfundenes Geschwätz. Auf das warum, komme ich nachher noch zu sprechen."
An die Wirtin gewandt: "Seid doch so gut und gebt uns eine Flasche Kirschwein. Schließlich erzählt uns hört es sich besser zu, wenn man keine trockenen Kehlen hat.
Dann sieht Rion wieder den Herrn Editixes an. "Oder trinkt ihr lieber was anderes?"
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Re: In Appelbach

Beitragvon Tamol Bumona am Mi 19. Mai 2010, 22:36

"Mir wäre ein einfaches Bier lieber, von Kirschwein bekomme ich so schnell Sodbrennen" antwortet Herr von Editixes.
Er zieht die Tür zum Kaminzimmer auf und winkt Rion herein. "Bitte, wenn Ihr mir am warmen Kaminfeuer Gesellschaft leisten wollt?"
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Re: In Appelbach

Beitragvon Rion am Mi 19. Mai 2010, 22:43

"Gerne." Rion nimmt die Flasche Kirschwein, das Bier und zwei Becher mit. Er lässt einen 12er Feuermark-Schein dafür liegen mit den Worten: "Passt so."
Er folgt ins Kaminzimmer und stellt die Sachen auf dem Tisch ab. Dann schenkt er in den einen Becher Bier, den er rüber schiebt, und in den anderen Wein, den er selber nimmt. Als er sich setzt meint er kurz: "Sehr bequem... ich versteh schon, warum Ihr hier reden wolltet."
Rion nimmt einen Schluck aus dem Becher und stellt ihn dann erstmal wieder ab, um der Erzählung zu lauschen.
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Re: In Appelbach

Beitragvon Tamol Bumona am Mi 19. Mai 2010, 23:11

"Also", holt Herr von Editixes aus, "es war vor zwei Jahren, als wir hier landeten. In meinem Gefolge befanden sich neben Idea Steinfind und Ismael Federschwing ein Magier mit dem Namen Karol Grauhand. Er wurde mir von unserem König zugeteilt für den Fall, dass wir in der neuen Welt auf magische Entitäten stoßen würden. Karol Grauhand stieß, kaum, dass wir angekommen waren, mit einem Trupp in den Wald vor und schaffte es die nicht tötbaren Überreste der Spinne zu befreien. So wurde esmir von Überlebenden dieses Stoßtrupps berichtet. Irgendwas, ich vermute, die Spinne selbst, ergriff Besitz von dem Magier und er und sein Gehilfe entkamen, während die Übrigen des Trupps durch Magie gehalten nur zu sehen konnten.
Zu diesem Zeitpunkt hätte uns das nicht weiter zu interessieren brauchen, wir hätten einfach unsere Sachen wieder packen können und wieder Richtung Verdonia segeln können. Jedoch hätte sich der König ein Scheitern der Expedetion nicht leisten können und so blieben wir.
Wir trafen auf einen Stamm Wilder zu denen es uns gelang eine Art von freundschaftlichen Kontakt aufzubauen. Der Schamane des Stammes, den wir Papperlapapp nennen, erzählte uns die Legende der Spinne."
Er nimmt einen Schluck aus dem Becher.

"Vor einer langen Zeit, ich spekuliere ja noch, wie lange das gewesen ist, denn das Ereignis, dass mir beeschrieben wurde hatte durchaus apokalyptische Ausmaße und davon ist ja hier nichts mehr zu sehen, vielleicht sogar vor mehreren Jahrzehntausenden, erlangte ein Wesen, dass sich in der From einer Spinne manifestierte, eine unglaubliche Macht über diese Welt. Alle Lebewesen dieser Welt wurden entweder von diesem Spinnenwesen unterworfen, oder wurden getötet.
Ein Volk, dass sich als "Die Alten" bezeichnet scheint etwas mit der Vernichtung dieses Spinnenwesens zu tun zu haben. Wir fanden eine Steintafel, die diesen Vorgang beschreibt. Das Volk scheint sich selbst geopfert zu haben, um dieses Wesen zu bannen. Die Schrift, die dabei verwendet wurde ist übrigens sehr interessant, obwohl in Stein gehauen sind keinerlei Ansätze für Meißel uz erkennen. So etwas habe ich bisher nur in der Zwergenstadt Agroschan in Borodum gesehen.
Wir trafen auch auf einen Alten selbst, es handelt sich dabei um eine Art wandelnde Pflanze, Ismael ist sich immer noch nicht sicher, ob es sich um eine intelligente Pflanze, oder ein Tier handelt. Dieser Alte erklärte uns, dass wir etwas böses getan hätten, dass wir für die Freilassung von "ES" verantwortlich sind und verlangte von uns, dass wir alles wieder gut machen. Das Wesen erklärte uns auch wie, es sind wohl verschiedene Gegenstände für diesen Zauber von nöten oder so, ich kenne mich mit solchem magischen Firlefanz nicht aus.

Einem Hinweis Papperlapapps folgend richteten wir im letzten Jahr erfolgreich einen Feldzug aus, der einen Gegenstand sicher stellen konnte. Auf diesem Feldzug traf Herr von Siebenhieb auch auf Anhänger der Spinne, sie scheint, Feor stehe uns bei, bereits Anhänger auch in Appelbach gefunden zu haben. Von da her nehmen wir die Sache schon ernst, ein Feind, der sich auf Infiltration verlässt könnte bereit in Verdonia sein und lustig pfeifend durch Valbug schlendern.

Können wir die Spinne nicht aufhalten, so ist diesesmal nicht nur diese Welt, sondern sind diesmal alle unsere Heimaten betroffen."
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Re: In Appelbach

Beitragvon Rion am Do 20. Mai 2010, 00:02

Rion denkt kurz nach: 'Wenn alle Heimatländer betroffen sein werden, dann bin ich wohl leider doch davon betroffen. Ich hatte es schon befürchtet. Verdammt. Demnach muss ich den anderen helfen. Wenigstens hat mir Harmir eines seiner neuen Schiffe zur Verfügung gestellt. Sonst wäre ich definitiv nicht vor den anderen hier angekommen. Sieht so aus, als müsste ich doch mit denen zusammen arbeiten.'
Dann spricht er zum Hernn Editixes:
"Das klingt nicht gerade erbaulich. Die Anhänger der Spinne haben eine Reihe von Dingen, die sie besorgen wollen. Darunter befinden sich wahrscheinlich eben jene Dinge, die zu ihrer Bezwingung notwendig sind. ... Aber lasst mich von vorne anfangen."
Rion leert den Rest des Bechers in einem Zug aus, schenkt nach und stellt den gefüllten Becher auf den Tisch. Dann lehnt er sich zurück.
"Ich war aus purer Langeweile den Gerüchten um die Höhle weiter im Norden nachgegangen. Die Höhle stellte sich als eine Königsgruft heraus. Eine zwergische Königsgruft um genauer zu sein. In dieser war eine Mschine der Zwerge. Diese Maschine sieht aus wie ein Golem... allerdings eher metallisch. Zwergisch eben. Laut den Legenden soll der Zwergenkönig ein Opfer gebracht haben, durch welches sein Geist in diese Maschine einging und er somit geholfen hat die SPinne zu besiegen.
Zwar erzählen die Zwerge, er habe es allein geschafft, aber ich glaube da überwiegt einfach deren Stolz. Zumal die Kammer nicht bloß mit zwergischer Schrift sondern auch mit elfischer versehen war.
Es ist den Anhängern der Spinne gelungen diese Maschine zu stehlen.
Nun ja, es wurde auch ein Schreiben gefunden, in dem wohl ein recht hoher Beauftragter der Spinne Instruktionen erhalten hat, was noch alles gefunden werden müsse. Leider kenne ich den Inhalt nicht mehr exakt. Ich fand leider keine Zeit diese Liste abzuschreiben.
"
Nun nimmt er wieder einen Schluck Wein.
"Es sind, zumindest wenn sich deren Pläne nicht geändert haben, einige der Abenteuerer ebenfalls auf dem Weg hierher. Ich wollte mir allerdings erst ein Bild von der ganzen Sache machen, bevor ich erneut auf sie treffe. Im Lager bei der Königsgruft war die Stimmung nicht optimal. Sagen wir, es hat wohl auf allen Seiten nicht viel gefehlt, dass wir uns gegenseitig die Schwerter um die Ohren gehauen hätten. Es könnte sein, dass die Spinne da auch ein wenig Schuld dran hat. Wer weiß... jedefalls hat keiner dem anderen getraut. Und wahrscheinlich ist dies immer noch so.
Ich komme mit dem Ganzen zu euch, weil ich euren Namen aufgeschnappt habe, als es um das Thema des Feindes ging. So nämlich wird die Spinne in den Schriften der Gruft genannt.
"

Rion überlegt schnell, ob er auch etwas von dem Herz-Stein sagen soll, entschließt sich aber dagegen. Schließlich will er den Schwur nicht zusätzlich in Gefahr bringen. Je weniger Personen davon wissen, desto besser. 'Der Träger wird schon selber wissen, ob er dies nennen soll.'

Dann nimmt Rion wieder einen Schluck Wein. "Wie schaffe ich es nur immer, in solche Sachen hineinzugeraten?", fragt er sich selbst laut.

"Na wie dem auch sei. Ich werde hier in Appelbach auf die Reisenden warten. Ich denke es muss einiges aus der Welt geschafft werden."
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Re: In Appelbach

Beitragvon Tamol Bumona am Mo 24. Mai 2010, 01:30

"Wie bitte? Sagtet Ihr gerade, Ihr hättet Anzeichen für eine Zwergenzivilisation auf deisem Stück Land gefunden? Noch dazu seid ihr auch auf elfische Schriftzeichen gestoßen? Habt ihr vielleicht Abschriften von denen? Wisst ihr, ich bin sehr an Historik interessiert! Und dann seid Ihr auch noch auf eine von deren Erfindungen gestoßen! Wie wunderbar! Wie sieht Sie im Detail aus? Habt Ihr die Mechnik sehen können?" Irgendwas scheint Herrn von Editixes in den Sinn zu kommen und in ernsterem Tonfall fährt er fort: "[i]Entschuldigt meinen Enthusiasmus, seit mehr als einem Jahr warte ich schon auf eine Gelegenheit, endlich mal wieder im Staub der Vergangenheit wühlen zu können.
Ich hörte von dieser kleinen illegalen Unternehmung, einige Abenteuerer waren einfältig genug mit der Wirtin zu reden. Nun mag Euch persönlich keine Schuld treffen, deshalb könnt ihr unbescholten wieder gehen.
Die Kernnachricht, die Ihr überbracht habt, ist Besorgnis erregend. Ihr wisst wirklich gar nichts mehr von dieser Liste? Es könnte, wie Ritter Siebenhieb bestimmt sagen würde 'Ein nicht zu verachtender taktischer Vorteil sein zu wissen, wo der Feind als nächstes zuschlagen wird'.
die Reisenden auf die Ihr wartet, könnt Ihr mir Ihre namen nennen oder zumindest eine Beschreibung geben? Jeder kleinste Hinweis auf diese Liste und die Spinnenanbeter könnte wichtig sein, Ihr werdet verstehen, dass ich dazu verpflichtet bin einige Gespräche mit Anwesenden bei diesem Vorfall zu führen."
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Re: In Appelbach

Beitragvon Rion am Mo 24. Mai 2010, 21:20

Nun... ich habe zwar nicht sämtliche Schriften aus der Gruft abgeschrieben, allerdings jedoch zumindest einige, so dass man daraus lernen kann, wie diese gelesen werden.

Er bindet sein Reisebuch vom Gürtel und reicht es rüber.

Die erste Schrift war am Eingang der Gruft. In Form eines Ringes waren die eizelnen Zeichen angebracht.
Ebenso die Übersetzung steht in dem Buch.

Rion blättert weiter und zeigt die nächste Schrift, die auf dem Boden gefunden wurde und vor der der Sand war, mit dem man die Gruft öffnen konnte. Er beschreibt den Fundort zu der dazugehörenden Schrift.

Weitere Aufzeichnungen habe ich leider nicht geschafft. Eine Elfe hat sie abgeschrieben, doch jedes Mal wenn ich sie darum bat, diese kopieren zu dürfen, Kam etwas dazwischen oder ich musste meine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten.
Rion überlegt kurz.
>>Dies sind die Säulen unserer Macht, kein Wesen vermag sie zu verrücken.<< In etwa so lautete eine der Schriften in der Gruft. Er beschreibt den Gang und die Säulen, die direkt nach diesem Text kamen.
Dann gab es auf einer Tür eine Schrift, jedoch an diese erinnere ich mich nicht so genau. Es hatte damit zu tun, wie man diese Tür öffnen konnte. Mit rauschendem Blut, was wohl allerdings das rauschende Blutbier der Zwerge war... wie auch immer... sämtliche Rätsel an Türen wiesen darauf hin, in welcher Konstellation die Schiebemechanismen an einem Obelisken draußen vor der Gruft verschoben werden mussten.
Dann gab es eine Warntafel direkt vor der Halle des Königs. Auf diese stand, man müssen den Weg mit bedacht wählen. Ende des Liedes war, dass am Eingang zur Halle eine Falle lauerte. In der Halle selbst war ebenfalls eine Tafel auf dem Boden.
Sie besagt in etwa: >>Durch sein Opfer rettete er allen das Leben. Wie der Feind, so ruht auch er.<< Hierbei ist der exakte Wortlaut vielleicht nicht getroffen, aber der Inhalt stimmt. Einer der Zwerge erzählte mir dazu, dass der König sein Leben geopfert habe. Dadurch konnte er seinen Geist in die Maschine fließen lassen und diese dadurch steuern.
Diese Maschine war einem Golem nicht unähnlich, jedoch aus Metall. An dem einen Arm war ein großer Hammer, an dem anderen eine große Axt angebracht. Hinter dem Kopf ragten einige Rohre aus dem Rücken, so sah es zumindest aus. Als ich die Maschine sehen konnte, war sie leider immer von einer Barriere geschützt. Deshalb, konnte ich sie nicht näher betrachten.
In den Elfischen Lettern stand die Wirkungsweise der Barriere. Dass sie den König beschütze und ebenso ihre Schwäche. Sie erlosch in bestimmten Abständen für kurze Zeit um ihre Kraft zu regenerieren.
Dann gab es noch einen Gang, der weiter hinunter führte. Dort war die Luft allerdings mit einer Krankheit verunreinigt. Sie wurde einfach nur das "Grubenhusten" getauft, da die meisten Personen nach einiger Zeit zu Husten begannen. Von den Elfen, die weiter nördlich leben, erfuhren wir, dass es eine tödliche Krankheit sei. Sie sagten uns, sie könnten das Gegenmittel herzustellen. Ich will eure Geduld an dieser hier nicht mit langweiligen Einzelheiten strapazieren, wie wir sie dazu bekamen, uns das Gegenmittel auch zu geben. Am Ende haben sie es hergestellt und die Kranken kuriert.
Aber zurück zu dem Gang. Dieser teilte sich tiefer in zwei weitere auf. Dem linken bin ich nicht gefolgt und kann euch dazu also leider nichts berichten. Darin war allerdings eine Scheinkönigslilie.
Im zweiten Gang war dann das Herz der Maschine verborgen. Als ich das letzte Mal unten war, war dieses Herz noch sicher verschlossen. Es war eine Art leuchtender Stein... aber mit diesen Dingen kenn ich mich nicht aus, daher kann ich weitere Fragen dazu nicht beantworten. Jedenfalls war dieser Stein in etwa so groß:
Rion deutet mit den Händen die ungefähre Größe an.
Einen der Schlüssel, die nötig sind um den Stein frei zu geben, besitze ich. Oder besser gesagt, ich habe ihn versteckt. Ohne diesen ist es nicht möglich an den Stein zu kommen. Als ich hierher gereist bin, habe ich ihn unterwegs verborgen. Zufällig kann ihn jedenfalls niemand finden.
Nun zu den Personen, die vor Ort waren.

Er beschreibt ganz grob Kolean, Dorian, Waldemar, Merlina, Briana, Rensche, Amras, Gaius, Akrim, Aelrayne (er sagt jedoch nur, dass ihr Name ähnlich wie Alraune klinge), Mia, Islana, Mendrax, Kayra, Zwosch, Tarasper, Peter, Olaf, den Forscher, die Alchemistin und noch einige weitere Personen, die er aber beim besten Willen nicht mehr mit Namen nennen kann. Zum einen einen Kämpfer, zwei Personen in einem Zelt, welches nahe bei seinem gestanden hatte. Drei oder vier Personen, deren Aussehen er nicht beschreiben kann, erwähnt er ebenfalls.
Die Alchemistin sei von der Kreatur getötet worden, so wie zwei weitere Wachen. Der Forscher sei verschwunden. Wahrscheinlich ebenfalls von der Kreatur erwischt, aber mit Sicherheit könne man das nicht sagen.
Als Auffälligste Merkmale beschreibt er bei Mia die weißen Haare, bei Tarasper die Maske, bei Aelrayne die doppelten Ohringe an der Spitze des einen Ohres, bei Kolean die orangene Schörpe und bei Mendrax seinen humpelnden Gang.
Später sei noch ein Barde aufgetaucht, dessen Namen er ebenfalls nicht wüsste. Er beschreibt kurz ebenfalls die vier Elfen. Eine dieser habe eine auffälige Malerei im Gesicht gehabt.
Ebenso beschreibt er einen weiteren Wanderer, der ankam. Laut Gerüchten, sollte dieser wohl derjenige aus dem Brief sein, aber Rion hatte viel zu wenig Zeit mit dem Mann verbracht, um dies feststellen zu können.
Mehr könne er über die Personen leider nicht erzählen.

Von Koleans Schwur erzählt er nichts. Ebenso nicht, dass die eine Elfe als Pfand einige Zeit in der Gruft verbringen musste. Auch das Siebenspiel in der Königshalle erwähnt er mit keinem Wort.

Der eine Raum in der Gruft war der Laden der Zwerge. Dort gab es einige Gegenstände, doch ob diese immer noch da sind, dass weiß ich nicht. Es waren jedenfalls keine all zu interessanten Dinge. EIne goldene Kerze, eine Spitzhacke... lauter Plunder eben.

Die Liste wurde zwar zwei Mal vorgelesen, allerdings hatte sie mich zu dem Zeitpunkt nicht sonderlich interessiert, da ich schließlich bis dahin eigentlich gar nichts von der Spinne wusste. Nur dass sie wohl ein Feind sei. Aber was es weiter mit ihr auf sich hatte, war nicht bewusst.
Irgendjemand aus dieser Abenteurergruppe besitzt sie jetzt jedenfalls. Aber wer, das weiß ich nicht.
Auch weiß ich nicht, wer von den Abenteurern hier in Appelbach Halt machen wird. Viele sagten zwar, dass sie hierher wollten, oder zumindest in diese Richtung, aber vieles kann sich ändern. Pläne umgeworfen werden. Ich kann euch beim besten Willen nicht sagen, wer hier durchkommen wird.
Allerdings dürfte noch niemand hier vorbeigekommen sein. Denn ich habe einen anderen, schnelleren Weg gewählt. Direkt zur Südküste und an dieser entlang bis hierher. Und dies mit einem sehr schnellen Schiff. Die Seeschlange. Ich habe gehört, es soll zu der schnellsten Art der Schiffe gehören, an die man überhaupt herankommen soll. Bis zu zwanzig Knoten bei gutem Wind. Der Kapitän sagte, aufgrund der Rumpfform hätte sie wenig Widerstand oder sowas in der Art. Er hat mir aufgezählt was die anderen Schiffe an Geschwindigkeit schaffen können... aber da hab ich nicht ganz aufgepasst... jedenfalls waren wohl nur wenige dabei, die fast die Geschwindigkeit einer dreimastigen Schebecke erreichen können... aber nur fast... Naja, nicht ganz mein Gebiet die Schifffahrt.
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Re: In Appelbach

Beitragvon Tamol Bumona am Mo 24. Mai 2010, 22:21

"Ihr habt eine Gruppe Elfen getroffen? Und wir dachten bisher, wir wären die einzigen Zivilisationsgründer hier! Nun, das sind sehr viele Informationen auf einmal. Ich danke Euch auf jeden Fall für Eure Kooperation. Wenn Ihr mich nun entschuldigen würdet, ich muss mich schnellstmöglich mit meinem Militärberater besprechen."
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