Die Wachstube in Appelbach

Das unbekannte Land der Spinne.

Re: Die Wachstube

Beitragvon DrakeBlack am Mo 14. Jun 2010, 17:47

Der Herr von Siebenhieb greift erneut in die Schublade zu seiner rechten und holt ein kleine Flasche herraus die Rion sehr vertraut ist. Sie ist noch fast voll wurde allerdings schon einmal geöffnet.
Er stellt sie vor sich, neben das Gesetzbuch auf den Tisch.
"Ich gehe mal davon aus dass eure ist. Und ja ihr habt recht die Substanz lässt jemanden etwas Vergessen"
Dann schlägt er das Gesetzbuch auf.
"Ich zitiere Buch III Abschnitt 3 §5: Wer Substanzen vermischt die wissentlich einer Person schaden, oder solche Besitzt macht sich des Giftmischens schuldig."

Er blickt vom Buch auf.

"Da es jemandem schadet, wenn man ihm unfreiwillig eine Erinnerung auslöscht ist dieser Punkt geklärt.
Der Herr von Editixis hat die Substanz nicht verabreicht, da er sich sehr wohl der Konsequenzen bewusst war.
Desweiteren steht es euch nicht zu darüber zu Urteilen wie wir mit der Situation um die Spinne verfahren sollten.
Und.. nunja.. wenn wir solche Methoden anwenden würden wären wir wohl kein deut besser als die Spinne.
Der Junge musste nicht geschützt werden da er keinerlei Informationen über den Inhalt der Nachricht oder den Inhalt des Beutels hatte und wenn ihr ihn wirklich hättet schützen wollen hättet ihr die Nachricht selbst überbracht.
Über die Nötigung brauchen wir nicht erst zureden da diese schriftlich in dem Brief festgehalten wurde."

Er blättert ein paar Seiten vor
"Ich zitiere Buch III Absatz 1 §3: Das Gesetz ist nicht verhandelbar und Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Da ihr Gestanden habt erkläre ich euch bei beiden Vergehen als Schuldig.
Das Gesetz sieht als Strafe der Nötigung 15 Stockhiebe auf die Fußsohlen und bei der Giftmischerei das trinken des eigene Sudes, eine Geldstrafe und 15 Stockhiebe auf die Hände vor.
Da niemand zu Schaden gekommen ist erlasse ich die Geldstrafe.
Das Urteil wird morgen zur Mittagszeit vollstreckt, bis dahin werdet ihr in Gewahrsam genommen.
Wollt ihr dazu noch etwas sagen?"
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Re: Die Wachstube

Beitragvon Rion am Mo 14. Jun 2010, 18:43

Rion mustert den Herrn von Siebenhieb.
Selber den eigenen Trank trinken? Wie sinnlos in so einem Fall, aber gut. Wenn ihr unbedingt wollt.
Er greift sich das Fläschchen. Da es nur den Umstand des Briefes vergessen lassen sollte, konnte ihm das völlig egal sein. Die Beschuldigung würde er noch wissen und auch die Situation würde er noch kennen. Zum Glück war es ein sehr genau abgestimmter Trank gewesen und würde ihn nicht die letzte Stunde vergessen lassen, wie seine sonstigen Tränke. Das hätte im Falles des Jungen zu weit geführt und hätte nur mehr Probleme aufgeworfen, als der Umstand, dass er einfach nur nicht mehr weiß, wie viel er getrunken hat.
Trotzdem riecht er erst an dem Trank und nippt ganz vorsichtig daran, um sicher zu gehen, dass der Trank auch nicht verändert wurde.
Als er feststellt, dass es wirklich sein Trank ist, stürzt er ihn hinunter und schaut dann kurz verwirrt.

Er sieht kurz zu den Wachen hinter ihm und dann wieder zum Herrn Siebenhieb.
Wenn ihr mir noch eine Sache gestattet. Gebt mir doch bitte, während ich in Gewahrsam bin, ein Gesetzbuch mit. Dann hab ich wenigstens was sinnvollen zu tun, während ich bis morgen Mittag warte. Von mir aus, kauf ich euch eines ab. Dann kann ich mich zumindest damit vertraut machen und gelange nicht wieder in eine solche Lage.
Er überlegt kurz. Oder wäre es möglich, dass ich mich freikaufe? Dass ich statt der Hiebe eine Strafe zahle und somit nicht bis morgen festsitzen würde?
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Re: Die Wachstube

Beitragvon DrakeBlack am Mo 14. Jun 2010, 19:38

"eigentlich hättet ihr den Trank erst morgen trinken sollen aber nun gut.

Wie schon gesagt das Gesetz ist nicht verhandelbar. Der Bitte mit dem Gesetzbuch werde ich nachgehen und euch nachher ein Exemplar geben."


Er nickt den beiden Wachen zu.
"Würdet ihr diesen Herren bitte zur Zelle geleiten."

Die beiden Wachen lösen sich von ihrem Posten und flankieren Rion zur Zelle, welche in einer Ecke im Hauptwachraum in der Wachstube liegt.
Sie nehmen Rion sein Hab und Gut ab und sperren ihn ein.
Durch die Gitterstäbe kann Rion sehen, das seine Sachen in einem Schrank am anderen Ende der Wachstube eingeschlossen werden.

Kurz darauf kommt der Herr von Siebenhieb aus seinem Arbeitszimmer.
"Hier habt ihr ein Gesetzbuch als Leihgabe." Er reicht das Gesetzbuch durch die Gitterstäbe. Dieses Exemplar ist allerdings nicht aufwendig in Leder eingeschlagen sondern hat nur einen Papier Einband.

Dann wendet er sich den beiden Soldaten zu und beredet etwas mit ihnen.
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Re: Die Wachstube

Beitragvon Rion am Mo 14. Jun 2010, 20:49

Rion hatte sich in keinster Weise geweigert die Dinge abzugeben. Er hat sogar bereitwillig direkt Schwert, Dolch und Messer aus dem Gürtel gezogen und den Wachen gereicht. Sämtliche Trankfläschchen die in seiner Gürteltasche waren hat er herausgenommen und ebenfalls abgegeben. Jedoch sind diese alle leer. Der einzige Trank, der ihm etwas für den nächsten Tag genützt hätte, kann er leider nicht brauen. Weshalb er auch keinen Vorrätig dabei hat. So bleibt ihm nur ein Gegengift und ein Heiltrank, die jeder auf die Beinstulpen verteilt sind. Gesichert noch mit zusätzlichen Stoffstreifen, die zudem das Ertasten unglaublich erschweren. Diese Tränke belässt er jedoch an der Stelle, selbst als die Wachen weg sind, denn sie könnten ihm nicht helfen. Er nimmt sich fest vor, in Zukunft ein Schmerzmittel zu erlernen.Ihm bleibt einfach nichts anderes übrig, als es über sich ergehen zu lassen und anschließend einen Heiltrank zu trinken.
In Gedanken setzt er auf seine Liste den Namen des Herrn von Editixes hinzu.

Rion setzt sich auf die Pritsche und beginnt in dem Gesetzbuch zu lesen. Doch kurz darauf hebt er noch einmal den Kopf.
Ach, wie ist überhaupt euer Name?, erkundigt er sich durch die Gitterstäbe bei dem Befehlshabenden Offizier. Meinen kennt ihr ja, dann wäre es zumindest gerecht zu wissen, wer so gnädig war, zumindest den Teil der Geldstrafe zu erlassen. Den letzten Zusatz spricht er ohne jegliche Ironie, da er eigentlich sogar mit einer recht hohen Geldstrafe gerechnet hatte.
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Re: Die Wachstube

Beitragvon DrakeBlack am Mo 14. Jun 2010, 21:09

Nachdem er mit den Soldaten gesprochen hat, verläßt der Soldat mit dem Überwurf die Wachstube während der andere sich an den Manschaftstisch setzt.

Der Herr von Siebenhieb wendet sich an Rion.
"Mein Name ist Nepomuk von Siebenhieb, ich bin der Militärische Berater vom Herrn von Editixes und das Gesetz hier in Neu Verdonia."

Dann wendet er sich ab und geht in das Arbeitszimmer zurück.
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Re: Die Wachstube

Beitragvon DrakeBlack am Di 15. Jun 2010, 16:22

Am frühen Abend verlässt der Herr von Siebenhieb die Wachstube und Rion bekommt Abendessen vorgesetzt, welches aus belegten Broten besteht.
Die Nacht vergeht ohne besondere Vorkommnisse es wechseln nur hin und wieder die Personen in der Wachstube.

Am morgen bekommt Rion Frühstück, ebendfalls belegte Brote.

Gegen Mittag kommt der Herr von Siebenhieb begleitet von 4 Soldaten in die Wachstube.
"So es ist gleich Mittag und die Vollstreckung des Urteils liegt an."
Er wendet sich an die Soldaten.
"Flankiert ihn bis zum Marktplatz, ihr kennt ja das Prozedere."
Dann wendet er sich am Rion.
"Nach der Urteilsvollstreckung werdet ihr wieder hergeleitet, könnt euer Hab und Gut an euch nehmen und euren Weg gehen."
Einer der Soldaten öffnet die Zelle und die Soldaten geleiten Rion aus der Wachstube richtung Marktplatz. Der Herr von Siebenhieb verschwindet kurz im Arbeitszimmer und folgt dann mit einer Schriftrolle in der Hand.
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Re: Die Wachstube in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Do 17. Jun 2010, 13:45

Die Soldaten betreten nach der Bestrafung mit Rion wieder die Wachstube und setzen ihn auf einen Stuhl. Einer der Soldaten holt seine Sachen aus dem Schrank und legt sie auf den Tisch.

2 der Soldaten verlassen die Wachstube und die anderen beiden setzen sich.
Der eine von ihnen wendet sich an Rion.
"Es steht auch frei zu gehen."
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Re: Die Wachstube in Appelbach

Beitragvon Rion am Do 17. Jun 2010, 14:52

Rion sieht die Soldaten an. Mit schmerzverzerrtem Gesicht meint er nur trocken. Wenn ich gehen könnte.
Sehr umständlich kramt Rion aus seinen Sachen einen Heiltrank hervor. Dabei vezieht er mehrfach sein Gesicht. Als er endlich das Fläschchen hervorgeholt hat nimmt er es einfach in den Mund. Mit den Lippen hält er es fest und mit den Zähnen zieht er den Korken raus. Dies hatte er schon mehrfach auf diese Art getan. So muss er nicht seine geschundenen Hände zusätzlich beanspruchen.
Nachdem er den Trank hinuntergeschluckt hat, bleibt er einfach erstmal sitzen um abzuwarten, bis sich die Wunden so weit geschlossen haben, dass er zumindest wieder ohne Hilfe anderer normal stehen kann.
Anschließend nimmt er seine Sachen auf und begibt sich nach draußen. Dann verläßt er auf direktem Wege Appelbach in die Richtung, aus der er gekommen ist, um am Treffpunkt auf die Ankunft der "Seeschlange" zu warten.
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