Auf dem Marktplatz in Appelbach

Das unbekannte Land der Spinne.

Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Di 15. Jun 2010, 16:38

Die Soldaten geleiten Rion auf den Marktplatz.
Auf diesem hat sich schon eine kleine Menschentraube um einen Holzkarren ohne Umrandung gebildet.

Auf dem Holzkarren steht ein Mann in schwarzer Kutte. Die Kapuze der Kutte hat er tief ins Gesicht gezogenund und es blitzen teile einer Maske dadrunter hervor. Neben ihm steht etwas das aussieht wie eine Holzbank auf der mehrere Seilschlaufen zusehen sind. Hinter ihm ist eine Ablage auf der mehrere Gegenstände liegen.

Der Tross mit den Soldaten und Rion bleibt neben dem Wagen an einer Treppe stehen, wärend der der Herr von Siebenhieb die Treppe zum Wagen hinaufsteigt.

Als der Herr von Siebenhieb oben steht wird es einen Moment später still.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon Rion am Di 15. Jun 2010, 22:53

Rion wartet das Geschehen einfach ab. Um die Situation würde er so einfach sowieso nicht herum kommen. Somit kann er nur gute Miene zum bösen Spiel zeigen. Den Heiltrank hat er mittlerweile relativ griffbereit, dass er ihn direkt nach der Vollstreckung zu sich nehmen kann.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon Mendax am Do 17. Jun 2010, 10:25

Mendax schlendert mit einem Pfeifen auf den Lippen und den Armen hinter dem Rücken auf den Karren zu. Als er näher kommt verstummt sein Pfeifen und sein Gang wird fester. Eine Neugierde erfasst ihn; er stellt sich zu den Leuten.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Do 17. Jun 2010, 13:38

Der Herr von Siebenhieb räuspert sich, entrollt die Schriftrolle die er in der Hand hält und fängt an zu sprechene:
"Wir haben uns zusammen gefunden um diejenigen zu Strafen, die das Gesetz nicht beachtet haben." Er macht eine kurze Pause
"Wie es Gesetz ist werden nun die Grundsätze verlesen:

1 - Grundsatz der Freiheit des lebenden Wesens
Ein jedes lebende und atmende Wesen hat das Recht zu leben, wie es seine Art verlangt. Dies gilt für die Völker der Menschen, Elfen und Zwerge, aber auch für Wesen die ihr Recht nicht einfordern können. So lange sich ein Wesen an die Gesetze des Landes hält, kann es sich frei im Land bewegen.

2 - Grundsatz der Gerechtigkeit
Ein jeder der Gericht hält, soll beide Seiten hören und nicht im Zorne oder mit Vorurteilen richten. Ein Urteil, das die körperliche Unversehrtheit oder das Leben des Angeklagten als Strafe fordert, bedarf mindestens die Zustimmung eines weiteren Richters und darf weder am selben Tage, noch am nächsten Tage vollstreckt werden. Ausnahmen sind im Kriegsrecht erörtert.

3 - Grundsatz der Verantwortung
Ein jedes lebende Wesen ist für seine Taten verantwortlich, es sei denn es sei ein Kind unter dem 10. Lebensjahres oder schwachsinnig.
Wer unter einem Zauber steht und nicht Herr seiner Sinne ist, kann für die Taten, die er so begeht, nicht verantwortlich gemacht werden
Ebenso soll die doppelte Strafe erleiden, wer in Trunkenheit handelt oder sich durch andere Gifte und alchimistische Mittel, so er sie wissentlich und willentlich genommen hat, nicht in der Gewalt hatte und daher ein Verbrechen beging.

4 - Grundsatz der Gemeinschaft
Ein Land kann nur blühen, wenn alle zu seinem Wohl arbeiten. Daher sei Gesetz, dass jeder der Gemeinschaft zu dienen hat, ob König oder Bettler.
Wer zum Wohle der Gemeinschaft Opfer bringt, soll geehrt werden und dafür von der
Gemeinschaft entlastet werden. Wer sich gegen die Gemeinschaft vergeht, soll dafür der Gemeinschaft umso mehr dienen.

5 - Grundsatz der Angemessenheit der Strafe
Die Strafe soll dem Verbrechen entsprechen. Schädigt jemand das Eigentum eines anderen, so soll auch ihm Eigentum genommen werden. Schadet er eines anderen Leib, soll er ein Blutgeld zahlen oder selbst denselben Schaden erleiden. Schadet jemand eines anderen Seele, soll er selbst durch die Magie oder die Macht der Götter dasselbe erleiden.

6 - Grundsatz von Besitz und Erbe
Ein jedes Wesen hat das Recht, Dinge zu besitzen und weiterzugeben an seine Nachkommen oder einen ausgewählten Erben. Ein jeder habe das Recht, sich und die Seinen sowie seinen Besitz mit allen seinen Fähigkeiten zu verteidigen.

7 - Grundsatz des Adels
Die Herrschaft des Landes sollen nach dem König der Adel inne haben. Zeigt ein Adliger durch Wort oder Tat, dass er seines Adels nicht würdig ist, soll er durch den König all seiner Rechte und Privilegien enthoben werden und zu den Gemeinen zurückkehren. Ebenso kann der König einen Gemeinen, der Adel gezeigt hat, in denselbigen Stand erheben und ihm Ländereien geben.
Der Adel diene dem Land und seinen Untergebenen durch sein Wissen und seine Macht. Jedem Untergebenen sei es erlaubt, wieder einen Adligen Klage zu führen, wenn dieser seine Pflichten verletzt oder ungebührliche Härte walten lässt.

8 - Grundsatz der Gilden
Ein jedes Handwerk, jede Kunst, sei sie materieller Art, geistiger oder körperlicher
Natur, sei in Gilden gebunden. Jedes Mitglied einer Gilde hat das Recht, in seinem Beruf zu arbeiten und eine Stimme in seiner Gilde zu haben. Jemand, der ein Handwerk oder eine Kunst ausübt, ohne Mitglied der verantwortlichen Gilde zu sein, obwohl er Bürger Verdonias ist, soll der entsprechenden Gilde übergeben werden, welche über ihn richtet.

9 - Grundsatz der Magie
Die Mächte der Magie sollen niemals ungebunden in Verdonia wüten dürfen.
Daher sei der Magiergilde Verdonias das Recht und die Pflicht gegeben, über die Verwendung der Magie zu wachen und solchen, die mit der Magie Schaden anrichten, Einhalt zu gebieten und sie zu strafen.

Nun führt den Straftäter herbei, das wir wissen wen wir Bestrafen.“


Nach diesem Satz wird Rion von 2 weiteren schwarzgekutteten die in der Zwischenzeit neben ihm aufgetaucht sind die Treppe hochgeführt. Die Soldaten bleiben unten an der Treppe stehen.
Der Herr von Siebenhieb fährt fort.
„Der Verurteilte hat sich des Giftmischnes und der Nötigung strafbar gemacht.
Er hat Herrn von Editixes genötigt einem Burschen welcher eine Nachricht überbringen sollte einen Substanz zu Verabreichen, damit er diesen Sachverhalt vergessen sollte. Diese Substanz sollte also unwissend den Geist eines anderen beeinflusste. Der Herr von Editixes hat ihn selbstverständlich nicht verabrecht.
Es ist über ihn Gerichtet worden, und er soll als Strafe seinen eigenen Sud trinken, was er schon getan hat und 15.Stockhiebe jeweils auf Hände und Fußsohlen bekommen. So steht es Geschrieben. So sei es Gesetz.“

Der Herr von Siebenhieb tritt in den Hintergrund und der Henker beginnt sein Werk. Zuerst muss sich Rion vor der Bank hinknien und seine Hände werden mit den Handflächen nach oben auf der bank mithilfe der Seilschlaufen fixiert. Dann holt der Henker einen Stock von der Ablage.
Stellt sich neben die Bank und holt aus.
Der Henker braucht die Schläge garnicht mit zählen da die Zuschauer das schon für ihn Übernehmen.
Während dieser Prozedur merk Rion das der Henker was von seinem Werk versteht, denn er Verteilt die Hiebe gleichmäßig auf die gesammte Hand von Ansatz bis Fingerspitzen.
Nach den Schlägen bindet der Henker die Hände wieder los, und der Deliquent wird auf die Bank gelegt und seine Fußgelenke werden fixiert.
Auch hier braucht der Henker nicht zählen und verteitl die Hieb gekonnt von Ferse zu Zehen.
Dann werden die Fesseln losgemacht, die 3 Henker treten beiseite und der Herr von Siebenhieb tritt so hervor das Rion zwischen ihm und dem Publikum liegt. Er fährt halb zu Rion halb zum Publikum fort:
„So Möge er an diesen Tag denken und sich der Bestrafung erinnern, auf das er sich bessern möge.“
Dann helfen die beiden Hänker Rion von dem Wagen und übergeben ihn den Soldaten, welche sich sogleich mit ihm auf den Weg in die Wachstube machen.
Ohne das Procedere zu beachten macht der Herr von Siebenhieb weiter.
„Wir haben das Gesetz vertreten wie es geschrieben steht. Mögen die Verurteilten in Erinnerung bleiben, auf das ihre Bestrafung als Abschreckung gelten möge. So geht hin und haltet euch an das Gesetz.“

Dann rollt er die Schriftrolle zusammen, nickt den Henkern zu, und verlässt den Wagen in richtung Wachstube.
Auch die Menschenmenge löst sich langsam auf und die Henker packen zusammen.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon Mendax am Do 17. Jun 2010, 14:46

Mendax beobachtet das Geschehen, sagt jedoch nichts. Als der letzte Streich gefallen ist, macht sich Mendax auf den Weg zur Treppe. Seine Arme sind vor der Brust verschränkt und so bahnt er sich langsam einen Weg durch das Volk.
Als der Mann in der Kutte und der Schriftrolle den Wagen verlässt, begibt sich Mendax hinter ihn her. Er lässt ihn erst ein paar Schritte gehen, bevor er ihn hinterher ruft: „Edler Herr,“ und etwas ruhiger, „ oder sollte ich schon sagen Eure Hochwohlgeborenheit? Seid so gut und wartet kurz auf mich, ich habe etwas mit euch zu klären.“
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Do 17. Jun 2010, 16:18

Der Mann mit dem Valburger Überwurf bleibt stehen und dreht sich um.
"Herr von Siebenhieb reicht. Wer seid ihr und was kann ich für euch tun?"
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon Mendax am Do 17. Jun 2010, 21:42

„Werter Herr, mein Name ist Taron Morbius Mendax; Herr Mendax soll reichen.“ Mendax deutet dabei eine leichte Verbeugung an. „Ich hätte eigentlich mit dem Hohen Herren Peter Lion von Editixes einiges zu klären, jedoch wurde mir gesagt, dass er nicht zu sprechen sei und Ihr ihn vertretet. Daher gäbe es einiges mit euch zu besprechen, wie ich denke.“ Dabei lächelt er den Mann schwer deutbar an. Während er sich umschaut fügt er hinzu: „Gibt es einen Ort, wo wir in Ruhe sprechen können und ich vielleicht mich zu einem Becher Wasser setzen kann?“
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Mo 21. Jun 2010, 23:06

"Ja, lasst uns doch einfach in die Taverne in den Raum vom Herrn von Editixes gehen, und dann werden wir sehen in wiefern ich euch weiterhelfen kann."

Mit diesen Worten wendet er sich Richtung Taverne und schreitet langsam voran.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon Mendax am Di 22. Jun 2010, 16:09

Mendax ging im gebotenen Abstand hinterher.
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Re: Auf dem Marktplatz in Appelbach

Beitragvon DrakeBlack am Mi 23. Jun 2010, 13:20

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